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Riederalp-Porno: Klage abgewiesen
Von PORNOblog | 25.Februar 2009
Die «sechs heissen Walliserinnen» dürfen es weiter treiben: Die Klage der Gemeinde Riederalp gegen den Sexversandhandel Libosan.ch wurde abgeschmettert. Das freut die Pornofilmer: Sie planen bereits einen neuen Alpen-Porno.
Der Pornofilm «Neues von der Riederalp - 7 saugeile Kapitel und 6 heisse Walliserinnen» erregte im vergangenen Sommer die Gemüter auf der Riederalp. Weil sich im Streifen nichts um lokale Neuigkeiten, dafür alles um den Austausch von Körperflüssigkeiten dreht, sah die ganze Tourismusregion Riederalp rot und verklagte den Erotikversandhandel Libosan.ch.
Nun hat das Bezirksgericht Brig die Klage vollumfänglich abgewiesen: «Die Unterlagen erwecken ganz und gar nicht den Anschein, dass die Gemeinde mit den Werbeinseraten und der DVD etwas zu tun hat.» Es sei zudem Tatsache, dass für die Riederalp auch die negativen Schlagzeilen mit Vorteilen verbunden sind, steht in der Urteilsbegründung. Libosan.ch erhält von der Gemeinde zudem 1550 Franken Entschädigung, während die Riederalp die Gerichtskosten zahlen muss.
Libosan-Geschäftsführer Thomas Scheuerer ist erleichtert über den Entscheid: «Als Üsserschwyzer hatte ich beim Gericht sicherlich keinen Vorteil», erklärt er auf Anfrage von 20 Minuten Online. Nun sei definitiv klar, dass die Klage der Gemeinde Riederalp völlig unbegründet gewesen sei. Mit der Uneinsichtigkeit habe der Riederalper Gemeinderat gut 10 000 Franken Steuergelder verschwendet, bedauert Scheuerer. Die Gemeindepräsidentin der Riederalp konnte am Dienstagnachmittag keine Stellungnahme abgeben, da sie vom Urteil noch keine Kenntnis hatte.
Für Libosan hat sich die Klage auf jeden Fall gelohnt. Aufgrund des Medienrummels haben die Verkäufe der Sex-DVD angezogen. «Vorher lief der Verkauf nur durchschnittlich», erklärt Scheuerer. Riederalp als Pornodorf, diesen Weg will der Libosan-Chef weiter beschreiten: «Wir planen bereits eine Fortsetzung.» Wann «Das allerneuste von der Riederalp – die Rache» in den Regalen stehen wird, ist allerdings noch unklar.
(Quelle: 20min.ch)
Topics: PORNOblog, Blickpunkt Schweiz, Pressespiegel |

9.März 2010 at 13:30
[…] Erfahrung mit Klagen wegen «Namensmissbrauch» hat Scheurer bereits gesammelt. Die Gemeinde Riederalp hat gegen den Pornoproduzenten geklagt und verloren. Auch damals war ihm aber die Aufmerksamkeit der Medien sicher und liess die Kassen klingeln wie im aktuellen Fall. «Der Film hat sich sehr gut verkauft», sagt Scheurer. Wie viele schmutzige Einblicke er in das Bankenwesen der «USB» verkauft habe, will Scheurer nicht sagen. «Wir sind aber sehr zufrieden.» […]