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“Naylin’ Paylin”: Sarah Palin wird zur unfreiwilligen Porno-Ikone
Von PORNOblog | 4.Oktober 2008
Larry Flynt ist wieder da: Der Multimillionär, der sein Vermögen mit einem Sex- und Porno-Imperium („Hustler“) aufgebaut hat, ist hierzulande vor allem seit Milos Formans gleichnamigen filmischen Denkmal (The People vs. Larry Flynt) ein Begriff. Flynt gilt nach diversen Prozessen als vehementer Verfechter amerikanischer Bürgerrechte, vor allem des Rechts auf freie Meinungsäußerung. Dieses will Flynt jetzt wieder ausreizen: Mit einem „Sarah Palin Porno“, der noch vor der US-Präsidentschaftswahl im November erscheinen soll.
Larry Flynt ist kein Freund der Republikaner. Jahrzehnte lang setzte ihm das konservative Establishment zu. Legendär wurde ein bis zur letzten Instanz durchfochtener und letztlich gewonnener Konflikt mit dem ultrakonservativen Prediger Jerry Falwell nach einer unanständigen Satire im “Hustler”-Magazin. Das Urteil gilt in den USA nach wie vor als Meilenstein der Durchsetzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung.
Auf seinem politischen Blog lästert Larry Flint wie eh und je gegen die Republikaner, vor allem John McCains Vizepräsidentschaftschaftskandidatin, „Hockey Mom“ Sarah Palin, hat es dem Porno-Millionär angetan.
Der Hustler-Gründer will sich im aktuellen Wahlkampf nicht vor dem Fernseher zurücklehnen: Einer Rollenausschreibung in einem Web-Forum zufolge suchte Flynt zehn Tage nach Palins Nominierungsrede beim Parteitag der Republikaner nach einem Sarah Palin-Double für eine Pornoproduktion – 3.000 Dollar für zehn Drehtage wurden geboten.
So schnell geht das im Pornogeschäft: Mittlerweile ist der Streifen mit „Lisa Ann“ als „Sarah Paylin“ abgedreht. „Naylin Paylin“ („Palin nageln“) kommt als pornografische Brachialsatire ganz nach Flynts Geschmack in die einschlägigen DVD-Abteilungen und Downloadportale.
Eine Aussendung bestätigte die seit Tagen im Netz kursierenden Gerüchte, wonach neben Palins Doube auch die demokratische Senatorin Hillary Clinton und US-Außenministerin Condoleezza Rice in Szene gesetzt werden. Auch Palins nach eigenen Worten stärkste außenpolitische Qualifikation, sie könne Russland von ihrem Haus in Alaska aus sehen, wird durch Flynts einschlägigen Satire-Fleischwolf gedreht.
Naylin Palin spart nicht mir erzählerischen Finessen: Eine Rückblende soll erklären, wie Palin durch einen “Urknall” mit einem kreationistischen Collegeprofessor zur Ablehnung der Evolutionstheorie kam. Als Erzähler fungiert ein Imitator des ultrakonservativen TV-Fox-News-Moderators Bill O’Reilly – ein bekennender Anhänger Palins.
Der “Palin-Porno” amüsiert sich über den „politischen Diskurs“ des konservativen wie liberalen Amerika: Innerhalb weniger Wochen stieg Palin als unbekannte Gouverneurin Alaska zum nationalen “Pin-up” ausgerechnet konservativer US-Bürger auf, zugleich finden sich im Netz hunderte per Photoshop „realisierte“ unanständige Darstellungen der vormaligen Schönheitskönigin.
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