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Sexkönig bekämpft Netz-Pornografie
Von PORNOblog | 23.April 2010
Patrik Stöckli vom Erotik-Markt will das Volk zur Urne rufen: Es soll die Jugend vor Pornografie im Internet schützen.
«Im Internet können Jugendliche heute Pornos anschauen, bei denen es sogar mir schlecht wird.» Dies sagt einer, der eigentlich abgehärtet sein sollte: Patrik Stöckli, der als Chef der Ladenkette Erotik-Markt selbst vom Verkauf von Pornos, Dildos und Dessous lebt. Ihn stört, dass die Politiker zwar stets von Jugendschutz sprechen, aber beim Internet die Augen verschliessen würden. «Sie sagen: ‹Da können wir nichts machen›, und schieben unserer Branche den Schwarzen Peter zu.» Nun wird er aktiv: Er lanciert bis zum Sommer eine eidgenössische Volksinitiative, mit der er den gesetzlichen Schutz der Minderjährigen vor Pornografie auch im Internet durchsetzen will. Konkret soll den Jugendlichen der Zugriff auf Websites mit pornografischem Material verunmöglicht werden. Stöckli: «Heute müssen sie nur anklicken, dass sie schon 18 Jahre alt sind. Das ist doch kein Jugendschutz.» Staaten wie Dubai etwa schafften es ja auch, die lokalen Moralvorstellungen auf das Internet anzuwenden.
CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer ist erfreut über Stöcklis Idee: «Da rennt er bei mir offene Türen ein. Ein Verbot von Websites würde die Präventionsarbeit sinnvoll ergänzen.» Die SP findet laut ihrem Medienverantwortlichen Andreas Käsermann, dass es beim Jugendschutz im Web «mit Sicherheit noch einige Lücken zu schliessen gibt», zur Initiative will man sich aber noch nicht äussern. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli jedoch ist gegen die Initiative: «Das Anliegen ist sympathisch, aber nicht oder nur mit massiver staatlicher Kontrolle durchsetzbar – und das lehne ich ab.» Stattdessen müsse man das Problem via Aufklärung und Eltern angehen.
(Quelle: 20min.ch)
Topics: PORNOblog, Pressespiegel |

23.April 2010 at 15:30
Mhh Ich finde sowieso der Jugendschutz gehört verboten!! Wenn die Entwickliung kommt und sie sich dafür interessieren dann ist es eben so, gehört nun mal daazu.
25.April 2010 at 07:14
Nein ich sehe das nicht so, ich finde es gibt leider immernoch zuviel Pornokram und Schmuddelzeug welches auch für jüngere zu einfach zu finden ist
26.Mai 2010 at 23:57
Ich stimme Fred zu. Asiatische Games ab einem bestimmten Alter sind nur spielbar mit der eingabe des Personalausweises. Dies kann sicherlich auch bei Websites im Internet angewendet werden. Wir haben ja alle eine ID